Traumatherapie NARM®

NARM®

Das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM®) wurde von Dr. Laurence Heller entwickelt und ist ein sehr wirksamer körperorientierter und psychodynamischer Ansatz zur Heilung von Entwicklungstrauma.

Entwicklungstrauma

Entwicklungstrauma entstehen durch kontinuierliche, sich wiederholende negative Erfahrungen in der Kindheit, die mit der Vernachlässigung der Grundbedürfnisse, Bindungsabbrüchen, Kontaktlosigkeit, fehlender emotionaler und körperlicher Nähe oder auch mit Gewalt zu tun haben können. Als Kind ist es nicht möglich, solche Erfahrungen zu verstehen und sie führen unweigerlich zu Ängsten und unaufgelösten Gefühlen. In der Folge entwickeln sich sogenannte „Überlebensstrategien“ und ein spontaner Ausdruck des eigenen Selbst wird aufgeben und im Kontakt mit der Welt zurückgehalten.

Symptome

Im späteren Leben führen Entwicklungstrauma unter anderem zu Symptomen wie Ängsten, Depression,  Bindungsproblemen, einem niedrigen Selbstwertgefühl und selbstzerstörerischen  Gedanken, Unruhe, Schlafstörungen, Schwierigkeiten eigene Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen oder zu Gefühlen wie „mit mir stimmt etwas nicht“ oder „ich fühle mich getrennt und allein gelassen“.

In der Therapie schauen wir weniger auf das Erlebte selbst und mehr darauf, was ab diesem Moment nicht mehr möglich war.

Therapie

Ziel der Therapie ist es, mit den abgespaltenen, verloren gegangenen Anteilen wieder in Kontakt zu kommen und dadurch die Verbindung zu sich selbst und die eigene Beziehungsfähigkeit zu vertiefen. Lockern und lösen sich die heute nicht mehr dienlichen Überlebensstrategien, so kann sich ein gesünderes Selbstbild und das Gefühl von tiefer Lebendigkeit und  Präsenz entwickeln. Im Kontakt mit uns selbst und unserer Umwelt spüren wir uns freier und berührbarer.